Meridiane sind in der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) Kanäle, in denen die Lebensenergie (Qi) fließt und deren Verläufe schon vor Jahrtausenden genau beschrieben wurden. Über eine Vielzahl „tiefer Verläufe“ verbinden sie die inneren Körperorgane.  An der Oberfläche des Körpers bilden sie ein dichtes Meridian-Netz, das wir mit den Händen berühren können. Es gibt im Wesentlichen 12 Hauptmeridiane auf der Vorder- und Rückseite des Körpers und des Kopfes und auch entlang der Arme und Beine. Jedem dieser 12 Meridiane ist ein Organ bzw. ein Organsystem zugeordnet, ebenso liegen die Akupunkturpunkte auf den Meridianen. Einfache, absichtslose Berührung an der Körperoberfläche kann nicht nur Stauungen an der Oberfläche lösen, sondern wirkt sich auch auf den Energiestrom in der Tiefe des Körpers aus und kann vieles in uns harmonisieren.
 

Beim Meridianströmen liegen Sie als Patient zuerst auf dem Rücken, später in der Bauchlage, damit der Behandler alle Meridiane gut erreichen kann. Durch sanftes Streichen der Energiebahnen bekommt der Körper Impulse, um Blockaden zu lösen, damit die Körperenergie wieder in Fluss kommen kann. Die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert, Entspannung und Wohlbefinden können sich einstellen.

Bitte beachten Sie:

Alle vorgestellten Methoden basieren auf langjährigen Erfahrungswerten derer, die sie entwickelten, und derer, die mit ihnen arbeiten, und sind als alternative Methoden schulmedizinisch noch nicht anerkannt.

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